WLAN-Zugang per QR-Code teilen
Ein WLAN-QR-Code enthält Netzwerkname und Passwort so, dass das Smartphone beim Scannen automatisch eine Verbindung herstellt. Kein Diktat, kein Abtippen, kein „Warte, ich schick dir das Passwort per WhatsApp".
Anwendungsgebiete
Überall dort, wo regelmäßig Gäste, Kunden oder Besucher WLAN-Zugang benötigen, spart ein QR-Code Zeit und Erklärungsaufwand:
- Gastronomie und Hotel: Auf dem Tisch, an der Rezeption oder im Zimmerordner – der Gast verbindet sich selbst, ohne Personal fragen zu müssen.
- Ferienwohnungen und Unterkünfte: QR-Code im Willkommensheft ersetzt die handgeschriebene Zettelwirtschaft mit Zugangsdaten.
- Arztpraxen und Wartezimmer: Patienten können während der Wartezeit surfen, ohne nach dem Passwort zu fragen.
- Büros und Coworking-Spaces: Besucherinnen und Besucher erhalten per Scan sofortigen Gast-WLAN-Zugang, ohne IT-Support zu bemühen.
- Zuhause: Ein laminierter Aushang in der Küche beantwortet die Frage aller Gäste, bevor sie gestellt wird.
Warum WLAN-QR-Codes sinnvoll sind
Lange, zufällig generierte Passwörter – wie sie sichere Router erzeugen – sind kaum fehlerfrei abzutippen. Der QR-Code löst dieses Problem vollständig: Das Passwort kann so komplex sein, wie es für die Sicherheit nötig ist, ohne die Nutzbarkeit zu beeinträchtigen. Gleichzeitig entfällt der Aufwand für das Personal: keine Passwörter diktieren, keine Zettel beschriften, keine Nachfragen. iOS ab Version 11 und Android ab Version 10 erkennen WLAN-QR-Codes nativ – keine App erforderlich.
Wo WLAN-QR-Codes weniger sinnvoll sind
Das Kernproblem ist offensichtlich: Das Passwort steckt im Code. Wer den Code fotografiert oder abscannt, hat die Zugangsdaten. Deswegen sollte ein öffentlich ausgehängter WLAN-QR-Code ausschließlich für ein separates Gastnetz verwendet werden – niemals für das Hauptnetz, in dem sich Firmenrechner, NAS oder Netzwerkkameras befinden. Wenn das Passwort häufig gewechselt wird, muss auch der Code jedes Mal neu erstellt werden – das kann bei häufigen Rotationen aufwändig werden. Für sehr sensible Umgebungen ist eine Portalauthentifizierung (Captive Portal) die bessere Wahl.
So funktioniert es auf QR4free
Gib den Netzwerknamen (SSID), das Passwort und die Verschlüsselungsart ein. WPA2 ist der Standard für praktisch alle modernen Router; WEP gilt als unsicher und sollte nicht mehr verwendet werden. Versteckte Netzwerke (Hidden SSID) werden ebenfalls unterstützt. Die Zugangsdaten verlassen deinen Browser nicht unverschlüsselt – die Verbindung zu QR4free läuft über HTTPS.